Wow…und wieder eine Schneetour rum, diesmal mit den ersten Nächten in einem Nightliner, mit einer Band, die seit letztem April durchgehend (!) auf Tour ist, und trotzdem so entspannt und nett war, als wären sie grade auf einem Tagesausflug. Die Shows waren dann dafür aber sehr energiegeladen, beeindruckend abwechslungsreich und haben mich ein bisschen zum Fan gemacht!
Das Ende der Tour war dann für mich in München erreicht, von wo aus die Band weiter Richtung Zürich fuhr. Mich zog es dann per Nachtzug nach Köln, um noch ein wenig den Rosenmontagszug mitzubekommen. Ach und: Tolles Merchandising haben die Jungs auch gehabt! Die Perücke gehörte nicht dazu.;-)
Eine recht volle Woche für mich: Am Montag früh nach Hamburg, Exptariate kennen lernen, Konzert spielen, Konzert sehen, mit vielen Leute quatschen, am nächsten Tag (fast) zu Hause ein Expatriate Konzert mit Marian spielen, dann nochmal Bandprobe, am Donnerstag, im Schlaraffentag auf die Bühne (wird auch nochmals ausführlicher von berichtet werden, war ein sehr toller Abend mit sehr spannenden Bands/Liedermachern), im Anschluss dann am Samstag nach Berlin, im Magnet spielen, und gestern wieder zurück. Drumherum noch für ein Filmprojekt Musik machen. Dabei die ganze Zeit: Schnee! Überall Schnee! Schnee hat ja zunächst erstmal was sehr beruhigendes: Alles wird eher zweifarbig, der Schritt wird gedämpft, die Autos fahren langsamer. Alles wirkt ein bisschen entrückt, und wie verzaubert. Die Kehrseite von Schnee bekommt man allerdings zu spüren, wenn man 1800 km durch ihn fährt, und in Folge dessen ungefähr 3x länger braucht, und doppelt soviel Sprit verbraucht. In Berlin war dann der Gipfel erreicht, indem ich mich in eine meiner liebsten Städte aufhielt, aber auf solche Eisschichten so wenig vorbereitet war, dass ich nahezu bewegungsunfähig war.:-D Schnee ist anstrengend, aber auch schön. Anbei ein Beweisfoto. Genau das gilt für die ganze Woche, insbesondere letzteres, und ich möchte mich hiermit nochmal bei allen bedanken, die mir diese Woche ermöglicht haben! Danke, Danke!
…gehts für mich und meine Gitarre kurz wieder auf die Strasse…
…einmal nach Hamburg und zurück, um für diese Herren hier den Abend zuerst im Norden, und dann zu Hause zu eröffnen…
….sie hören auf den Namen Exptariates, sind aus Australien, und machen einen sehr schönen Sound, den man sich hier näher anhören kann! Freu mich sehr drauf, wieder ein bisschen Tourluft zu schnuppern. Nach dem 2. Kölner Schlaraffentag am Donnerstag, andem ich wieder auf den Rest von uns treffe, plus Enno Bunger, und andere, geht’s für mich dann am Samstag noch mit Expatriate weiter nach Berlin ins Magnet. Kommt vorbei!
Pünktlich zur Weihnacht hier ein neues Video! Diesmal zu dem Song ” zu was”, diesmal von zwei Videoblogger(innen): speedyconkiwi und muserine haben Leute mobilisiert, uns eine kleine Einweisung ins einmaleins des Videobloggens gegeben, und in Kleinstarbeit aus den vielen Videopassagen, die sie zugeschickt bekommen haben, ausgewählt und geschnitten..das Ergebnis macht sehr viel Spaß!
Am liebsten würden wir uns bei jedem, der mitgemacht hat, einzeln bedanken…..dafür müssten wir dann zwar noch mehr über die Kontinente, aber wer weiss, vor einem Jahr hätte ich auch nicht gedacht, dass wir in Russland und Bolivien touren….;-) Vielen vielen Dank, insbesondere an die Beiden!! Und wer sie noch nicht kennt, der checke unbedingt ihre youtubechannel aus, einfach auf die Namen klicken!
Einer der ersten Beiträge zu unserem Wettbewerb hat uns gestern erreicht! Wer Lust hat, eine Zi8 zu gewinnen, der sollte schleunigst seine Kamera auspacken und mitmachen! Die Chancen sind gut! Der Wettbewerb läuft noch bis zum 3. Januar! Alles weitere dazu hier..
Hier der zweite Teil unserer Blogumentary, in der ein filmrissiger Basti ein paar verlorene Minuten auf einer Taxifahrt zum Club wiederfindet, und einige Impressionen der Stadt Saratow, und des Konzertabends…
Und während wir durch das Land der (lateinamerikanischen) Mitte umherwandern, gibts mich wieder in Berlin….auf einem ziemlich großen Bild. Der Hintergrund dazu ist die FARBWERTE Aktion an der sich international viele Künstler und Modemacher beteiligt haben. Bei der Aktion bestand die Aufgabe, sich künsterlisch mit der deutschen Fahne auseinander zu setzen. Dafür wurde sie von dem einen in eine Mülltonne gesteckt, andere haben ein Kleidungsstück daraus gemacht, wieder andere haben eine Art Superheldenanzug draus gemacht.
Die so entstandenen 100 Exponate kann man sich vom 1.-11.Oktober in der Münze in Mitte anschauen. (Besucher des a2n Konzerts drüften den Weg noch kennen)
Mehr Infos gibt es hier.
Während wir uns heute in den Flieger Richtung Bolivien setzen, hängen wohl schon allerorts diese Plakate. Letzte Reiseinfos wurden gesammelt: Vom Goethe Institut wurde uns empfohlen, Dollarscheine mitzunehmen, eine Freundin auf Rundreise riet dazu, Magentabletten mitzunehmen, und meine Mutter (selbst Bolivianerin) hat mir verboten von fremden Leuten Päckchen “für die Verwandschaft” in Europa mitzubringen. Und: Kokablätter machen nicht high (zumindest nicht nennenswert). helfen aber gegen die Höhenkrankheit. Über 3000 Meter sind für uns Rheinländer schliesslich eine Menge. Dollarscheine sind wohl auch noch zu empfehlen, und ein gutes Durchahltevermögen, da wir nach unserem 12 Stündigen Nachtflug nach Sao Paulo, 11 Stunden Aufenthalt haben, bevor es zu unserem ersten Ziel Santa Cruz geht. Ganz schön Aufregend…